Weiter
Zurück
Deponiebetrieb
Deponiefläche: 71ha
Ein wichtiges Ziel der Deponie ist die Wiederverwertung von Abfällen (Sortieren, Recycling, Vererdung), nur der Rest wird der Deponierung zugeführt.
Beschreibung der Abfälle

Die abzulagernden Materialien sind durch Schlüsselnummern gemäß der "Abfallkataloges" nach ÖNORM S2100 beschränkt. Es werden unter anderem feste mineralische Abfälle (Bodenaushub, Asbestzement, Gipsabfälle, Schamotte etc.) mineralische Schlämme (wie Schlamm aus der Betonherstellung, Tonsuspensionen, Kalkschlamm oder Gipsschlamm) sowie Bitumen und Straßenkehricht (Streusplitt) deponiert. Der Anteil an organisch verrottbarem Material ist nur in jenem Ausmaß vorgesehen, wie es im Zuge von Objektsabbrüchen oder der mechanischen Aufbereitung von mit verrottbarem Abfall vermischten Aushubmaterial unvermeidbar ist.
Eingangskontrolle
Zur Sicherstellung, dass nur Abfälle entsprechend dem "Abfallkatalog" zur Ablagerung gelangen, werden diverse Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Bei der Anlieferung wird eine Eingangskontrolle der Materials durchgeführt. Bei kontaminiertem Material ist vom Anlieferer durch ein Gutachten (Gesamtbeurteilung!) einer autorisierten Anstalt oder eines Ziviltechnikers für Technische Chemie die Eignung der Abfalls zur Deponierung gemäß des Abfallkataloges und aller übriger gesetzlicher Bestimmungen nachzuweisen. Weiters muss der Ort des Aushubs bzw. Abbruches, die Materialmenge und der Zeitpunkt des Anfalles angegeben werden. Die Eingangskontrolle besteht aus einer visuellen bzw. grobsinnlichen Kontrolle, einer Überprüfung der begleitenden Papier (Genehmigung, Begleitschein, usw.) und erforderlichenfalls einer analytischen Kontrolle. Zu diesem Zweck wurde im Eingangsbereich der Deponie ein Labor errichtet, in dem die üblichen Stoffcharakteristika im Bedarfsfall (Schnelleluate, Schnellextrakte, usw.) bestimmt werden könne.
Im Falle von Zweifeln an der Materialgüte wird die Annahme entweder verweigert oder aber Proben für eine Eignungsprüfung durch eine autorisierte Untersuchungsanstalt gezogen. Die gesamt Materialmenge wird bis zur Vorlage dieser Untersuchungsergebnisse auf dem Areal zwischengelagert. Nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse wird das Material entweder eingebaut oder aber den Anforderungen entsprechend ordnungsgemäß entsorgt bzw. der Lieferfirma retourniert. Es wird ein Deponiebuch mittels EDV geführt, in dem fortlaufend folgendes eingetragen wird: